Kulturelle activitäten

Kultur für Ihren Urlaub

Britische Route

Die Eroberung Menorcas durch die britische Krone hatte einen starken und nachhaltigen englischen Einfluss zur Folge und hinterließ bleibende kulturelle Spuren. Dazu gehören zahlreiche in die menorquinische Sprache integrierte Wörter englischen Ursprungs, die heute noch sichtbare Baustile, kulinarische Spezialitäten, Kinderspiele, Tänze usw.

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Die Eroberung Menorcas durch die britische Krone hatte einen starken und nachhaltigen englischen Einfluss zur Folge und hinterließ bleibende kulturelle Spuren.

Dazu gehören zahlreiche in die menorquinische Sprache integrierte Wörter englischen Ursprungs, die heute noch sichtbare Baustile, kulinarische Spezialitäten, Kinderspiele, Tänze usw.

Bis heute schmücken die „Boinders“ (von „bow window“), verglaste Erker, sowie typische nach oben zu öffnende Schiebefenster viele Häuser auf Menorca.

Auch zahlreiche Möbel aus der Zeit der Königin Anne, Chippendale-Möbel und solche im Sheraton-Stil wurden aus England mitgebracht und später von einheimischen Möbelschreinern nachgebaut.

Ebenso geht die Produktion des in Mahón aus fermentiertem Getreide gebrannten „Gin“, auf die Engländer zurück und gehört zu den kulinarischen Vorlieben, die diese mitbrachten.

Die traditionellen „Puddings“ verwandelten sich in „Greixera Dolça“, die Brühe aus magerem Rindsfuß in „Brou de Xenc“.

Der Fleischsaft „Grevi“ und die „Manteca Inglesa“ bereichern viele menorquinische Rezepte, und die würzigen eingelegten Kapern und Essiggurken heißen hier „Piquéis“.

Die Kinder spielen heute noch mit Murmeln, die sie „Mérvels“ nennen, die Witze, die sie erzählen sind „Joques“, und sie rennen einander nach und rufen „fáitim“ (schlag ihn).

 

Talayotische Route

Die ersten Spuren menschlicher Präsenz stammen aus dem Jahre 2100 v. Chr. Von da bis zur Ankunft der Römer 123 v. Chr.verläuft die Urgeschichte Menorcas in verschiedenen Phasen. Eine der berühmtesten und nur auf Menorca vorhandenen Bauten sind die „Navetas“, Konstruktionen für Gemeinschaftsgräber von bis zu hundert beigesetzten Personen mit ihren Grabbeigaben, wie die Naveta des Tudons (Ciutadella) mit Funden, die vorwiegend dem 9. Jh. v. Chr. zugeordnet werden.

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Die „Talaiots“, Türme in Form von Kegelstümpfen aus Trockenmauer, wurden zwischen 1000 und 700 v. Chr. gebaut. Ihre Hauptfunktion war es, das umliegende Gelände visuell unter Kontrolle zu halten und die soziale Verbindung zwischen den Menschen zu fördern, die in der Umgebung wohnten.
Die „Talaiots“, Türme in Form von Kegelstümpfen aus Trockenmauer, wurden zwischen 1000 und 700 v. Chr. gebaut. Ihre Hauptfunktion war es, das umliegende Gelände visuell unter Kontrolle zu halten und die soziale Verbindung zwischen den Menschen zu fördern, die in der Umgebung wohnten. In der talayotischen Epoche wurden Grabhöhlen in die Steilküsten von Buchten und Schluchten wie in der Schlucht von Calescoves (Alaior) gegraben.

Die ältesten haben einen kreisförmigen oder ovalen Grundriss, sind klein und stehen an schwer zugänglichen Plätzen. Ab 650 v. Chr. beginnt die post-talayotische Periode. In dieser Zeit entstehen die urtümlichsten Bauwerke, die es zudem nur auf Menorca gibt: die „Taulas“, T-förmige Heiligtümer.

Es handelt sich um hufeisenförmige Bereiche mit konkaver Frontseite. In ihnen wurden Rituale für die Fruchtbarkeit der Erde und der Menschen abgehalten. Dazu gehörten die Opferung von Haustieren, Trankopfer mit Wein und das symbolische Zerbrechen von Amphoren.

Die Präsenz des Feuers als Symbol und Teil des Rituals findet sich wiederholt in diesen Monumenten wieder.
In den Siedlungen wurden runde Häuser gebaut. Diese hatten ungefähr 75 – 79 m² Fläche.

Das monumentalste bekannte Haus ist der „Círculo Cartailhac“ aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. in der Siedlung „Torre d’en Galmés“ (Alaior). In diesen Behausungen wurde gekocht, gewoben, Käse hergestellt, gemahlen usw. Sie bestanden aus einem zentralen Innenhof, Schlafräumen mit Türen, Herd und Vorratsraum.

Gebaut wurden die Häuser aus großen Steinen mit einem Dach aus Baumstämmen, Erde und kleinen Steinen. Ein seitlich angebauter Teil der Gebäude wird Hypostylos-Saal genannt, da er mit großen Steinplatten gedeckt ist, die sich überlappen und von Säulen getragen werden. Sie dienten als Lager.

Die Inselbewohner stellten Ihr Keramikgeschirr von Hand in ganz einfachen Öfen her, bauten auch Werkzeuge und Geräte aus Bronze. Sie benutzten beim Tauschhandel keine Münzen, hinterließen keine Zeichen oder Bilder und schätzten weder das Gold noch das Silber, denn ihre wertvollsten Gegenstände waren aus Bronze und Eisen.

Sie hatten wichtige Handelsbeziehungen mit Mitteleuropa in der frühesten Epoche und später mit den Handelsstädten des Mittelmeerraumes.

Camí de Cavalls

Der Camí de Cavalls hat für die Einheimischen eine Bedeutung die weit über das rein geschichtliche Interesse hinausgeht. Seine erneute und entgültige Zurückgewinnung für die Allgemeinheit ist das Ergebnis des leidenschaftlichen und hartnäckigen Einsatzes vieler Leute, die fest daran glaubten dass es sich dabei um eine gerechte, auf historischen, kulturellen und sozialen Gründen basierte Forderung handle.

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Seine Ursprünge gehen wohl in die Zeiten von König Jaime II. zurück, der den Rittern jener Zeit anordnete immer ein bewaffnetes Pferd bereitstehen zu haben um die Insel und ihre Anwohner zu verteidigen. Aus diesem königlichen Befehl entstand der Weg. Die Ritter, deren Küstenpatroullien den Weg formten, konnten sich wohl kaum vorstellen dass es Jahrhunderte später so viel Mühen kosten würde den Weg wieder für einen ungehinderten Durchgang freizubekommen.

Die Geschichte des Weges ist also sehr alt und gut dokumentiert. Während der britischen Besatzung z.B. erhob ihn der Gouverneur Richard Kane im Jahre 1736 zum „königlichen Weg“ und ordnete an „ihn so wie früher sauber und begehbar zu halten“.

Nicht viele Jahre später, 1758, war es der französische Gouverneur Conde de Lannion (Graf von Lannion), der seine Instandhaltung und Verbreiterung veranlasste. Von 1780 stammt die erste bekannte Landkarte der Insel, erstellt von dem Kartografen Louis Stokes de Arco de la Rochette. Auf ihr existierte bereits der Camí de Cavalls. Einige Jahre später bestimmte der spanische Gouverneur Conde de Cifuentes (Graf von Cifuentes) dass „alle für Pferde benannten Wege offen und frei seien damit jedermann darauf verkehren kann….“.

 

Im jetzigen Jahrtausend kam man endlich einer gesellschaftlichen Forderung nach und verabschiedete im Balearen Parlament das Gesetz des Camí de Cavalls (Gesetz 13/2000 vom 21 Dezember), mit dem die allgemeine, freie und kostenlose Nutzung des Weges garantiert wird. Dadurch haben nun alle die Möglichkeit auf diesem Weg die ganze Küste Menorcas abzulaufen. Mit der Information die Sie hier finden hoffen wir Ihr Interesse zu wecken um die natürlichen Werte, die Eigenheiten und die Geschichte Menorcas kennen und schätzen zu lernen. Denn mit etwas vertraut sein heisst es anzuerkennen, zu achten und sich daran zu erfreuen.

Reserva de la Biosfera

Am 8. Oktober 1993 erklärte die UNESCO Menorca zum Biosphärenreservat, als Anerkennung des erreichten Gleichgewichts zwischen dem wirtschaftlichen Fortschritt, der Verwendung ihrer Ressourcen und der Erhaltung des Erbgutes und der Landschaft, die bis heute ihre aussergewöhnliche Qualität bewahren konnte. Menorca ist eine Insel mit einer reichen traditionellen Agrarlandschaft.

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Sie beherbergt eine bemerkenswerte Vielfalt von mediterranen Habitats, in denen auf der Insel einzigartige Tier- und Pflanzenarten leben, von denen einige vom Aussterben bedroht sind.

Weltweit gibt es über 400 Biosphärenreservate, in denen das Konzept der nachhaltigen Entwicklung geprüft wird. Es sind Orte, an denen die menschlichen Aktivitäten im Einklang mit der Erhaltung der natürlichen Ressourcen und des kulturellen Erbes stehen. Menorca ist Teil des Spanischen Netzwerks der Biosphärenreservate und hat Kontakt zu anderen Biosphärenreservaten die am UNESCO-Programm “Der Mensch und die Biosphäre” (MaB) teilnehmen.

In Zusammenarbeit mit der menorquinischen Gesellschaft, einigen NGOs (Nichtstaatliche Organisationen) und Firmen der Insel, werden Entwicklungsstrategien angewandt, um den natürlichen Reichtum der Insel zu nutzen und gleichzeitig zu bewahren.

Um diese Herausforderungen Wirklichkeit werden zu lassen brauchen wir auch die Unterstützung der Besucher. Gemeinsam können wir zu einer Entwicklung beitragen, die ist wirklich respektvoll mit der Umwelt ist.

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Superior mit Terrasse

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  • Terrassenfläche 12 und 18 m2.
  • Gartenmöbeln und Pergola
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